

Am 26. Januar findet der 10. bundesweite „Tag des Patienten“ statt, der in diesem Jahr unter dem Motto „Tag für Alle im Krankenhaus. Das Krankenhaus der Zukunft – so wünschen wir es uns!“ steht. An dem Aktionstag sollen insbesondere die Rechte und Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt gestellt werden. Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Thomas Zöller MdL, unterstützt den Aktionstag und bekräftigt die Bedeutung von Patientenrechten in unserem Gesundheitssystem.
„Der ‚Tag des Patienten‘ ist ein wichtiges Datum, denn er stellt die Personen in den Vordergrund, um die es in unserem Gesundheitssystem primär geht: die Patientinnen und Patienten“, so Zöller. „Außerdem hat sich der Aktionstag seit seiner Einführung zu einer Plattform entwickelt, auf der Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende sowie Verantwortliche im Krankenhaus gemeinsam über Patientenrechte, Gesundheitskompetenz und das Miteinander im Versorgungsalltag diskutieren können. Die gewachsene Verbindung zwischen Patienten, Mitarbeitenden und Verantwortlichen fördert die Anerkennung von Patientenanliegen als konstruktiven Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität und zur Weiterentwicklung des Klinikalltags. Diese Entwicklung begrüße ich als Patientenbeauftragter sehr!“
„Am Aktionstag finden bundesweit und natürlich auch in Bayern Informationsveranstaltungen, Workshops und Beratungen statt, die auf Rechte von Patientinnen und Patienten, Datenschutz im Gesundheitswesen oder auch die Bedeutung der Patientenbeteiligung eingehen. Über die teilnehmenden Krankenhäuser sowie sonstige Veranstalter informiert man sich am besten vor Ort“, sagt der Patientenbeauftragter.
Zöller hinterfragt: „Was kann solch ein Aktionstag alles leisten?“, und gibt folgende Antwort: „Ein ‚Tag der Patienten‘ kann • eine bundesweite Plattform für den Austausch zwischen Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und Verantwortlichen im Gesundheitswesen schaffen • das Bewusstsein für Patientenrechte und Gesundheitskompetenz fördern • das Miteinander im Versorgungsalltag durch offene Kommunikation verbessern • Patientenbeteiligung und Anerkennung ihrer Anliegen als Beitrag zur Versorgungsqualität stärken • Weiterentwicklung von Klinikabläufen und -strukturen durch konstruktives Feedback unterstützen • Sichtbarkeit und Wertschätzung der Patientenperspektive im Gesundheitssystem erhöhen • Vertrauen zwischen Patienten und medizinischem Personal fördern • zur Sensibilisierung für die Bedeutung von Patientenfürsprache und Beschwerdemanagement beitragen.“
„Ich selbst möchte am ‚Tag des Patienten‘ insbesondere die Bedeutung der Patientenfürsprache betonen. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass ALLE Krankenhäuser in Bayern eine Patientenfürsprache anbieten“, betont Zöller. „Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher sind Ansprechpartner bei allen Anliegen rund um den Krankenhausaufenthalt, den persönlichen Umgang mit dem Krankenhauspersonal sowie bei vermuteten Behandlungsfehlern. Sie arbeiten in der Regel ehrenamtlich und damit unabhängig und weisungsfrei gegenüber der Klinikleitung. Die Patientenfürsprache ergänzt das Beschwerdemanagement einer Klinik und kann dazu beitragen, die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten bestmöglich zu berücksichtigen.“
„Ein wesentliches Ziel des Aktionstages ist es, die Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten weiter zu stärken und ihnen eine sichere, transparente und hochwertige Versorgung in unserem Land zu gewährleisten. Ich selbst bin überzeugt, dass gerade die Stärkung der Patientenrechte dazu beiträgt, Vertrauen in das Gesundheitssystem zu fördern und die Versorgungsqualität nachhaltig zu steigern. Darüber hinaus kann die Initiative genutzt werden, um neue digitale Angebote vorzustellen, die den Zugang zu Gesundheitsinformationen erleichtern“, so der Beauftragte.