Bayerisches Staatsministerium für
Gesundheit und Pflege

04.10.2013

Vollständige Umstellung auf Elektronische Gesundheitskarte ab 2014

Ab 1. Januar 2014 sind nach einer Vereinbarung des Spitzenverbands der Krankenkassen (GKV) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nur noch die neuen elektronischen Gesundheitskarten für die Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen gültig. Diese enthalten bislang die Versichertenstammdaten wie Name, Adresse, Geschlecht und Foto des Versicherten. Die alten Krankenversichertenkarten verlieren zum 31. Dezember 2013 ihre Gültigkeit - unabhängig vom Ablaufdatum.

Derzeit verfügen nach Mitteilung des GKV-Spitzenverbandes rund 95 Prozent der Versicherten über die elektronische Gesundheitskarte. Die anderen Versicherten sollten nach Empfehlung des GKV-Spitzenverbands baldmöglichst ein Lichtbild bei ihrer Krankenkasse einreichen, damit die neue elektronische Gesundheitskarte noch bis Jahresende ausgestellt werden kann.

Laut GKV-Verband wird keinem Versicherten, der Anfang kommenden Jahres ohne die neue Karte zum Arzt kommt, die Behandlung verweigert. Innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung können die Patienten einen gültigen Versicherungsnachweis nachreichen. Ansonsten sei der Arzt berechtigt, dem Patienten die Kosten der Behandlung privat in Rechnung zu stellen. Die Kosten einer bereits bezahlten Privatrechnung werden von der Krankenkasse erstattet, wenn spätestens bis zum Ende des Quartals ein entsprechender Versicherungsnachweis vorliegt.

Weiterführende Informationen

Pressemitteilung des Spitzenverbands der Krankenkassen